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April '25 |
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Donnerstag, 3. April 2025 | ||||||
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Zum Abschluss der Füttersaison gibt es aber noch zwei Videos, die einen Einblick in das rege Treiben am Vogelhaus und die hohe Attraktivität der Meisenknödel geben. Nachdem ich gestern schon den ganzen Nachmittag erfolglos auf dem Balkon auf der Lauer gelegen habe, ist es mir heute vormittags von der Küche aus gelungen, einige Videos aufzunehmen. Das Küchenfenster, das meine Bewegungen und Geräusche abschirmt, erwies sich wieder einmal als hilfreich bei der Beobachtung.
Video 1: Andrang am Meisenknödel
In diesem Video herrscht plötzlich großer Andrang am Knödelhalter. Die frechen Spatzen scheinen auch nicht zu wissen, dass die Knödel offiziell für Meisen gedacht sind. Diese weichen aber auch gerne zum Futterhaus aus.
Video 2: Meisen-Familie?
Mehrfach habe ich schon eine etwas kleinere, vermutlich noch jüngere Meise am Vogelhaus beobachtet. Anfangs wurde sie von einer anderen Meise zwischendurch auch noch gefüttert. Inzwischen pickt sie selbst eifrig, muss sich ihren Platz zwischen den größeren Meisen aber teilweise noch erorbern.
Nebenbei habe ich mich bei dieser Gelegenheit übrigens zum ersten Mal mit den Video-Funktionen meines Fotoapparates beschäftigt. Anschließend habe ich (viel zu lange) damit verbracht, mehrere kostenlose Programme für Video-Schnitt zu installieren und zu testen. Ganz gut gefiel mir dann letztendlich VideoPad, das aber wohl nach einem Testzeitraum von 14 Tagen den Funktionsumfang einschränkt. Die Vollversion erscheint mit etwas unter 25 Euro aber auch finanzierbar, wenn sich später die Notwendigkeit ergibt.
[Nachträglich veröffentlicht]
Heute konnte ich übrigens feststellen, dass sich der Flugbetrieb am Futterhaus auch bei Nutzung des Balkons nicht mehr merklich verringert. Dementsprechend gibt es hier noch ein paar Fotos von Meisen und Spatzen aus einer anderen Perspektive und ohne Küchenfenster dazwischen. Auf dem ersten ist sogar der Specht zu erkennen, der nochmals kurz vorbeischaute.
[nachträglich veröffentlicht]
Bekanntlich verwende ich die Software Komoot zur Planung von Radtouren, zur Navigation unterwegs und zur Aufzeichnung der gefahreren Touren. Komoot greift dabei auf die Open Street Map zurück und bietet in seiner Weboberfläche (leider nicht in der App zur mobilen Nutzung unterwegs) auch die fahrrad-zentrierte Sicht der Open Cycle Map an. Das ist sehr praktisch, weil in der Open Cycle Map die von den Gemeinden und Tourismus-Einrichtungen ausgeschilderten Fahrradwege deutlich zu erkennen sind (sofern sie in der OSM erfasst sind, aber das ist ja ein Punkt, den man ggf. auch selbst beeinflussen kann).
Das letzte Update der Komoot-Oberfläche brachte vor kurzem eine deutlich moderne, schickere Darstellung der Karte im Planungsmodus. Auch die geplante Route wird seitdem viel deutlicher angezeigt als vorher, was an sich wikrlich angenehm ist. Allerdings wird es dadurch viel schwieriger zu erkennen, ob die geplante Route mit einem der in der OSM erfassten ausgewiesenen Fahrradwege übereinstimmt, weil sich beide (blauen) Markierungen überlagern. Benedict von Komoot hat aber eine praktische Lösung parat: Mit der Taste M kann man die Route zeitweise ausblenden und so die Wege, auf denen die Route verläuft, und die Markierungen in der Open Cycle Map betrachten. Eine tolle Funktion - und der Komoot-Email-Kontakt überzeugt zudem durch schnelle, nette und hilfreiche Antworten. Daher bei dieser Gelegenheit: Danke!
Obwohl weiter hoher Betrieb am Futterhaus herrscht, werde ich die Fütterung ab sofort einstellen und erst im Herbst wieder aufnehmen. Ob man den Sommer über füttern soll, ist sowieso umstritten (ich neige mehr der These zu, dass der natürliche Lebensraum der Wildvögel durch die Bebauung sowieso schon stark verändert wurde und die Fütterung daher zumindest mehr Vor- als Nachteile für die Tiere bringt) - aber v.a. haben unsere Vermieter mehrfach Tauben im Hof erspäht, die sich an heruntergefallenen Futterresten erfreuen. Und diese sollen sich hier nicht ansiedeln. Also werde ich kein Futter mehr nachfüllen. Schade nur um das muntere Treiben vor unserem Küchenfenster!
[Nachträglich veröffentlicht]
In der letzten Zeit hatte ich in der Küche meistens die Kamera bereitliegen, um Besucher am Vogelhaus durchs Fenster hindurch zu fotografieren. Dabei haben sich zufällig auch ein paar schöne Bilder von Meisen im Landeanflug ergeben:
[Nachträglich veröffentlicht]
Die Tupperparty vor einiger Zeit brachte mir als Überraschungs-Gastgeschenk auch einen Mini-Torten-Transportbehälter ein. Von meinem Mann wurde er misstrauisch beäugt, mir selbst fiel zunächst auch keine sinnvolle Verwendung ein. Vielleicht könnte man den Behälter ja zur Aufbewahrung von Käse zweckentfremden? Oder darin einen einzelnen Muffin dekorativ mit zur Arbeit nehmen? Allgemein schien mir der Behälter am ehesten für kleine, süße, witzige Überraschungen geeignet. Vorletzte Woche kam mir dann die Idee, nach einer passenden kleinen Kuchenform zu suchen, und tatsächlich konnte ich online eine Springform mit 10 cm Durchmesser bestellen.
Beim Backen eines Käsekuchens war es dann ein leichtes, etwas Quarkmasse in die kleine Springform abzufüllen. So wurde denn erfolgreich ein Mini-Käsekuchen gebacken, ordentlich eingetuppert und (vorbei an manch' staunendem Fahrgast) lässig an einem Finger durch die U-Bahn und den Zug zum Empfänger getragen.Das Geburtstagskind wiederum hat das Mitbringsel gerecht mit allen anwesenden Gästen geteilt, und nach jeweils einem Happs war der Kuchen dann auch aufgegessen.
Ein paar Mal konnte ich schon einen Specht am Futterhaus beobachten, die Meisenknödel sind wohl auch für ihn attraktiv. Allerdings ist es mir mehrfach nicht gelungen, ihn bei einem Besuch zu fotografieren, da er immer nur sehr kurz kam und schnell wieder ging. Heute morgen gelang es mir endlich, zumindest seinen Kopf kurz abzulichten, bevor er schon wieder abflog (Bild 1 + 2). Und diesmal hatte ich wirklich Glück: Fünf Minuten später tauchte er erneut auf, als ich die Kamera noch in der Hand hielt. Daher gibt es jetzt noch vier weitere, halbwegs gelungene Bilder.
[nachträglich veröffentlicht]
Die Meisenknödel erfreuen sich weiterhin großer Beliebheit. Da die simplem Netze aber gerne mal zerreißen und der Knödel dann abstürzt, wurde noch eine etwas stabilere Halterung ergänzt. Sie hat außerdem den Vorteil, dass bis zu drei Knödel auf Vorrat eingefüllt werden können.
Aber auch das Futterhäuschen selbst wird gut genutzt, es dient keineswegs nur als "Sitzgelegenheit", um bequem an die Meisenknödel heranzukommen.
[nachträglich veröffentlicht]
Als Radfahrer verwende ich seit ungefähr einem Jahr die Software Komoot: Die Weboberfläche für das Planen von Touren, die zugehörige App für die Navigation unterwegs und das Tracken der gefahrenen Tour. Technisch greift Komoot auf das Kartenmaterial der OpenStreetMap zurück. Da mir die Aufbereitung der Karten durch Komoot aber gut gefällt und die Oberfläche für mich leicht zu bedienen ist, bin ich auch gerne bereit, für die mobile Nutzung des eigentlich freien Kartenmaterials einen geringen Betrag zu bezahlen.
Die Verwendung des OSM-Kartenmaterials hat nebenbei den Effekt, dass man an der Qualität der Karten selbst mitarbeiten kann. So kam ich denn wegen einer fehlenden Markierung eines Weges als lokaler Radweg, die mir bei der Komoot-Nutzung auffiel, auch zu meiner ersten Änderung an der OpenStreetMap. Wobei "Änderung" hier relativ ist: Ich habe die Stelle in der OpenStreetMap nur als "zu bearbeiten" markiert, die Korrektur selbst wurde von einem erfahrenen OSM-Bearbeiter durchgeführt. Aber immerhin! Und einen OSM-Account habe ich mir für alle Fälle auch gleich angelegt.
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