Schon unser verlängertes Wochenende in Berlin bekam Billy leider nicht so gut, da ich mich in der Vorstellung, es würde eher kalt und regnerisch, nicht um einen Gieß-Dienst für den Balkon bemüht hatte, es dann aber unerwartet doch recht heiß wurde. Dementsprechend sah insbesondere der Tomaten-Busch mit seinem hohen Wasserbedarf etwas angegriffen aus, als wir uns nach drei Tagen wieder zuhause einfanden. Mein unregelmäßiges Gießverhalten setzte sich im August dann leider fort - mal trocknete Billy aus, mal schwamm er nach einem Gießanfall meinerseits quasi davon. Womöglich ist es doch ganz gut, dass ich noch keine Kinder habe, für die ich sorgen müsste...
Auf jeden Fall litt Billy deutlich unter der unzuverlässigen Wasserversorgung, und zusätzlich brach dann auch noch ein großer seitlicher Ast ab. Der Busch ließ sich davon aber nicht beirren, so dass wir tatsächlich einige Tomaten ernten konnten.
Freitag, 10. September 2010
Armer Billy!
Dienstag, 3. August 2010
Billy, der Busch
Sonntag, 13. Juni 2010
Endlich: eine Tomate
Eine wichtige Angelegenheit konnte ich am Probenwochenende aber doch noch endlich erledigen. Nachdem ich am Samstag morgens einen Blitzstart auf den Markt hingelegt hatte, konnte ich dort erfreulicherweise beim Gemüse- und Blumenhändler auch eine Tomatenpflanze erstehen. Cocktailtomaten, die man schön aus der Hand essen kann, gab es zwar nicht, aber vielleicht haben ja auch normale Strauchtomaten eine Chance, auf dem Balkon zu reifen. Immerhin, eine Tomatenpflanze war also gefunden, und die Wetterlage war ebenfalls günstig. So durfte sie sich direkt etwas auf dem Balkon eingewöhnen. Und als wir am Sonntag die Probe (wegen unseres guten Gesangs, hoffe ich) sogar einige Zeit früher beendeten als geplant, blieb abends auch noch etwas Zeit für den offiziellen Einzug der Tomatenpflanze. Sie wurde im bewährten Tomatentopf eingepflanzt und gleich mit etwas Dünger versehen, damit es ihr an nichts fehle. Einen Namen hat sie allerdings noch nicht, "Tom" wurde ja bereits im letzten Jahr verwendet. Vielleicht Bill?
Sonntag, 18. April 2010
Was bisher auf dem Balkon geschah
Die ersten spannenden Ereignisse auf dem Balkon liegen jetzt genau ein Jahr zurück. Damals zog - nach längeren Diskussionen über die Verwandlung des bürgerlichen Balkons in einen womöglich linken Selbstversorger-Schrebergarten - eine Tomatenpflanze bei uns ein. Ein Einzugsbild findet sich hier.
Es folgte einiges Freud und Leid: Die Tomatenpflanze wuchs ordentlich, wollte allerdings partout und trotz verschiedener Tipps zum Standort und zur Düngung nicht blühen und blieb ein Sorgenkind. Als wir die Hoffnung auf eigene Tomaten schon fast aufgegeben hatten, stellte sich unser Tomaccio zum Glück doch noch als lediglich entwicklungsverzögert heraus: Im Juli erschienen pünktlich zum Urlaub die ersten Blüten, und bis Ende Oktober reiften dann etliche Cocktail-Tomaten. Für den ersten Versuch gar nicht schlecht!Parallel dazu wurden auch weitere gärtnerische Versuche auf dem Balkon getätigt: Die Karotten gerieten etwas klein, schmeckten aber dennoch gut, während die meisten Radieschen ziemlich schnell in die Höhe schossen und deshalb den Rest des Sommers unbehelligt blieben. Und natürlich gab es auch einige normale, blühende, bunte Balkonpflanzen in mehreren Balkonkästen und zwei großen Blumentöpfen. Abgesehen von einer Blattlausplage waren sie vergleichsweise unproblematisch, trugen aber sehr zum sommerlichen Flair bei.
Samstag, 17. April 2010
Tomate mit Käse - die Entstehung dieses Blogs
Es begab sich, dass im Frühjahr 2009 eine Tomate auf unserem Balkon einzog und in den folgenden Monaten für reichlich Gesprächsstoff sorgte. Daraus entstand dann (zumindest bei den technik-affineren Beteiligten) die Idee eines "Tomatenblogs" mit zumindest einem monatlichen Tomaten-Status-Report. Umgesetzt wurde die Idee aber nicht, wie das ja bei Ideen oft so ist.
Im November 2009 brachte ich dann zu einer Geburtstagsfeier eine große Portion Käsegebäck mit, jahreszeitlich angemessen in einer Weihnachtsplätzchendose. Das Rezept wurde gewünscht, und natürlich fiel die Bemerkung, dass man es ja im Tomatenblog hätte veröffentlichen können, wenn es denn existieren würde. So wurde aus dem reinen Tomatenblog eines für "Tomate mit Käse". Nur existierte es eben immer noch nicht.Aber wie einem das so gehen kann mit technik-affinen Lebenspartnern: Nach den Unkereien über das zukünftige "Tomate mit Käse"-Blog wurde flugs eine passende Domain registriert. Und für die nächste Balkon-Saison wurde das Blog auch fest eingeplant. Dank eines Motivationsschubs durch die diesjährige Inetbib-Tagung, doch wieder verstärkt Dinge einfach auszuprobieren, und des zeitgleichen Saisonstarts auf dem Balkon ist es jetzt wirklich so: Das Tomatenblog lebt! Das Tomatenblog ist eines! Oder wird vielleicht eines - bis jetzt gibt es nur Erdbeeren und Kräutertöpfe und ein Bild aus dem letzten Jahr...
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